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Webdesign des Grauens: Die weltschlechteste Website

Gepostet von am 14 Feb 2012 in digitales Leben, Tipps nicht nur für Texter | 3 Kommentare

Egal, wie gut die Texte einer Website sind: Wenn Konzept und Design nicht stimmen und Aspekte wie Barrierefreiheit oder Leserführung von vornherein ignoriert wurden, dann  ist es geradezu egal, was auf dieser Seite zu lesen ist. Denn der Besucher wird die Seite ganz schnell wegklicken und vermutlich nie wieder kommen. Wenn er sich überhaupt erst auf diese Seite verirrt hat, denn Google macht bei solchen Seiten von vornherein Abstriche bei der Indizierung.

Was schlechtes Webdesign eigentlich genau bedeutet, zeigt die Seite >The World’s Worst Website  auf sehr unterhaltsame Weise:

Hier wurde mit Absicht alles falsch gemacht, was man nur irgendwie falsch machen kann. Eine Struktur? Gibt es nicht. Ein Menü, das den Leser durch die Seite leitet? Vergessen Sie’s. Stattdessen animierter Hintergrund, blinkende Gifs, der Einsatz aller Farben des Regenbogens, unzählige Schriftarten, Schrifttypen und Schriftfarben, fehlende Überschriften für Texte, fehlende Bildunterschriften, veraltete Links, nicht eingebundene Fotos, Hintergrundmusik, und, und, und.

Wer genau hinsieht, findet aber vor allem überall Erklärungen, warum der jeweilige Bereich genau so eigentlich gar nicht sein sollte. Schauen Sie sich das alles mal ganz in Ruhe an. Natürlich wurde ziemlich dick aufgetragen, ich bin mir allerdings sehr sicher, dass viele der sehr bildlich dargestellten Aspekte auf mehr Webseiten anzufinden sind als man vielleicht meinen möchte…

 

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Optimale Webtexte schreiben – so geht´s

Gepostet von am 11 Feb 2012 in Tipps nicht nur für Texter | Keine Kommentare

Allen, die regelmäßig fürs Web schreiben, möchte ich folgenden Beitrag ans Herz legen: Der von mir sehr geschätzte Dirk Baranek hat im Januar beim Münchener Barcamp eine Session zum Thema “Besser schreiben für das Web” gehalten. Darin erklärt er, wie Texte im Web gelesen werden – Stichwort “Skimmmen und Scannen” – und wie man entsprechend seine Texte optimieren kann:

Die Slides zum Vortrag gibt es auf seiner Website, bei Twitter kann man ihn unter @baranek folgen.

 

 

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Tschüss Google+ – ich bin raus

Gepostet von am 10 Feb 2012 in digitales Leben | 12 Kommentare

Und gestern habe ich dann meine Seite bei Google+ gelöscht. Seit Juni war ich dort mit einem Profil vertreten, gleich am ersten Tag, als die Betaversion an den Start ging, hatte ich mich angemeldet. Zuletzt hatte ich etwa 2200 Folllower – eine ganz schöne Zahl eigentlich. Nur: Google+ hat mich zum Schluss eigentlich nur noch genervt. Meine Seite dort zu löschen, war von daher nur konsequent, denn ich bin davon überzeugt: Social Media muss Spaß machen. Und Google+ hat mir schon lange keinen Spaß mehr gemacht. Zu den Gründen möchte ich hier ein paar Dinge sagen:

Benachrichtigungen: Da war zum Beispiel die Sache mit den Benachrichtigungen: Egal, auf welchem Google-Angebot man sich gerade bewegt, das kleine rote Kästchen oben rechts zeigte einem immer an, was gerade auf Google+ läuft: Wer folgt einem neu, wer hat gerade wo etwas kommentiert, wo wurde man getaggt. Eigentlich praktisch, aber: Permanent wurden mir Meldungen angezeigt, die ich schon längst gesehen hatte. Besonders schlimm war das auf der App fürs iPhone – die landete daher auch recht schnell irgendwo ganz hinten auf dem Display. Die App war aber sowieso völliger Quatsch, denn bis heute kann man damit keine Beiträge aus der Timeline teilen.

Nervige Follerverwaltung: Auch nervig: Die dürftigen Möglichkeiten der Followerverwaltung. Als sich in den ersten Tagen und Wochen vor allem Leute aus meinem Twitter-Umfeld bei Google+ anmeldeten, funktionierte das mit dem Folgen noch ganz gut: Die Zahl war überschaubar, ich kannte fast alle der anderen Early Adopter und wusste somit, wen ich interessant und folgenswert fand. So hatte ich dann auch recht schnell eine sehr nette Timeline zusammen, in der viel und interessant diskutiert wurde. Es herrschte eine positive Aufbruchsstimmung – und ich fand es toll, hier ausführlich mit anderen diskutieren zu können.

Nur: Recht schnell waren die Grenzen von Google+ ausgelotet – die anfängliche Euphorie verschwand. Die Extras wie die Hangouts interessierten mich zum Beispiel nicht. Viele waren außerdem davon genervt, dass vor allem über Social Media-Themen diskutiert wurde, während die bei Twitter beliebten Wortspielereien, Privatheiten und Meme hier weniger interessierten. Viele Profile verwaisten recht schnell, viele wurden gelöscht – nur leider unbemerkt, denn um zu sehen, dass jemand nicht mehr aktiv ist, muss man erst einmal in den eigenen Circles das Profil heraussuchen und es dann anklicken. Das ist umständlich. Auch bei neuen Followern ist es nicht so einfach, sich schnell ein Bild über die Person zu machen. Zwar bekam ich Neuzugänge sofort über das kleine rote Kästchen angezeigt, bis ich aber wusste, mit wem ich es zu tun habe, musste ich drei oder vier Mal herumklickseln. Hatte ich aber meist keine Lust darauf, vor allem nicht, weil ich an manchen Tagen bis zu 20 oder mehr neue Follower bekam. Ich hörte also irgendwann auf, gezielt nach neuen Plussern zu gucken oder mir anzuschauen, wer mir so alles folgt, geschweige denn, Leute in Circles zu verwalten. Hat man dann aber irgendwann mal eine größere Anzahl von Leuten, denen man folgt oder von denen man verfolgt wird, ist es wahnsinnig umständlich, die Circles ordentlich zu strukturieren.

Bei Twitter zum Beispiel muss ich auch erst ins Profil klickseln, um mir ein Bild zu  machen – aber ich kann hier superschnell anhand des Avatars, der Kurzbeschreibung oder der letzten drei Tweets erkennen, ob man miteinander kann oder eben nicht. Vor allem aber kann ich das, wenn ich will, innerhalb von fünf Minuten einmal in der Woche regeln – denn unter “Follower” sehe ich ja, übersichtlich nach Datum aufgelistet, wer zuletzt dazugekommen ist. Ich habe auch wesentlich mehr Nachrichten in meiner Timeline stehen und sehe so recht schnell, wenn jemand mit Tweets im Minutentakt, Gechatte oder Unfug nervt. Und bei Facebook ist das Folgen bei mir sowieso anders organisiert: Ich habe mein Profil geschlossen und biete auch kein Abonnement an – folgen geht hier nur auf Gegenseitigkeit und so fragen in der Regel auch nur Leute an, die einen Bezug zu mir haben und mir auch wirklich folgen möchten.

Die Sache mit der Klarnamenpflicht: Ein weiteres Problem bei der Followerverwaltung: Google+ erlaubte anfangs nicht, dass sich Leute unter ihren bei Twitter bekannten Nicknames anmeldeten, sondern verlangte Klarnamen. Wer das ignorierte, wurde rausgeworfen. Für mein Profil fand ich das in Ordnung, ich wollte mich nicht wirklich als „Frau Elise“ anmelden – aber ich bin mir sicher, ich hätte viel mehr interessante Leute dort gefunden, hätte ich nach ihren Nicknames suchen können – und auch umgekehrt hätte ich sicherlich mehr interessante Follower bekommen, hätten sie gewusst, dass ich Frau Elise bin. Bis zum Sommer hatte ich bei Twitter ja meinen realen Namen nicht im Profil stehen. Und so hatte ich dann zuletzt zwar viele Follower, wusste aber entweder nicht, dass ich sie von anderen Seiten her kannte – oder aber es waren Leute, die keinerlei Bezug zu mir hatten, die mir halt folgten, weil sie mein Profil irgendwo bei irgendwelchen Kommentaren gesehen hatten. Leute, mit denen ich auch nicht unbedingt etwas zu tun haben wollte, die sich aber nicht ignorieren ließen, weil sie dann auch gerne unter jedem meiner Beiträge ihren Senf dazugeben mussten. Zum Schluss hatte ich einen richtigen Fanclub, der sich regelmässig mit altklugen Kommentaren zu Wort meldete.

Aus dem Vollen schröpfen: Überhaupt, mit der Klarnamen-Diskussion hat Google schnell gezeigt, worum es wirklich geht: Nicht um die User an sich, sondern um die Daten der User und eine größtmögliche interne Verknüpfung der einzelnen Google-Angebote, die ja auch nicht lange auf sich warten ließ. Das ist natürlich nicht wirklich überraschend und natürlich weiss ich, wie ich mich verhalten muss, um das Angebot trotzdem zu meinem Vorteil nutzen zu können, aber: Wie Google+ seine Nutzer schröpft, ist furchtbar unsympathisch. Und zwar noch unsympathischer als Facebook es je sein könnte. Und ich halte es auch für gefährlicher. Ich habe mich jedenfalls recht schnell gegen den Google-Kalender und das Adressbuch entschieden. Google-Mail nutze ich auch so gut wie gar nicht. Und wenn ich nach etwas gegoogelt habe, habe ich mich vorab ausgeloggt.

Spam: Seit Januar dann gab es noch eine sehr nervige Spam-Welle: Ständig wurde ich von irgendwelchen mir völlig unbekannten Menschen auf irgendwelchen Fotos getaggt. Warum? Vermutlich, um Aufmerksamkeit zu erregen. Mal waren es Fotos mit irgendwelchen Modells, die auf zweifelhaften Website verlinkten, mal Fotos von irgendwelchen Sprachkursen, an denen ich angeblich teilgenommen haben soll oder Fotos von irgendwelchen privaten Feiern, und, und, und. Abstellen ließ sich das leider nicht, weil ich ja eine öffentliche Seite hatte – jeder, der wollte, konnte mich also irgendwo taggen. Nur: ich habe keine Lust, dauernd irgendwo zu klickeln zu müssen, damit diese Taggs nicht gesetzt werden.

 

Nun sind die genannten Punkte einzeln genommen vielleicht nicht so schwerwiegend, aber in ihrer Häufung habe ich Google+ zum Schluss nur noch als nervig empfunden und mich dort nicht mehr wohlgefühlt. Ich bin gerne im Netz aktiv und nutze dafür verschiedene Möglichkeiten bei Twitter, bei Facebook, in meinen Blogs, bei Path und seit neuestem auch ein bisschen bei Pinterest. Aber: dabei geht es mir nicht darum, einfach nur etwas ins Internet zu schreiben, mir geht es dabei um den Kontakt zu den anderen, ob ich nun berufliches oder weniger berufliches schreibe.  Und so war es für mich an der Zeit, zu gehen. Tschüss Google+, ich bin raus.

 

 

 

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betapitch – der Wettbewerb für Gründer und Start-Ups im Betahaus Köln

Gepostet von am 6 Feb 2012 in Selbstständigkeit | Kommentare deaktiviert

Am 10. März 2012 veranstaltet das Kölner betahaus mit dem betapitch erstmalig einen Wettbewerb für Gründer und Start-Ups. Die Veranstaltung wird bereits erfolgreich im betahaus Berlin durchgeführt: Acht Jungunternehmer können vor einer fachkundigen Jury ihre geplante Geschäftsidee vorstellen. Die Gewinner des Pitchs erhalten nicht nur für sechs Monate eine kostenlosen Arbeitsplatz im Betahaus Köln, sondern auch ein umfassendes Bootstrapping Package.

Ähnlich wie in Berlin gibt es in Köln eine stark ausgeprägte Start-Up-Szene, in der viele innovative Geschäftsideen entwickelt werden. Ziel des betapitchs ist es, jungen Unternehmern dabei zu helfen, ihre Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen. Denn dazu gehören nicht nur die Gründung des Unternehmens, sondern auch der Aufbau eines Netzwerks. „Die Grundidee wird zwar aus Berlin übernommen, die Jury und das Bootstrapping Package werden aber von uns Kölnern zusammengestellt“ sagt Anna Bidowetz, Geschäftsführerin des betahaus Köln und Mitorganisatorin des betapitch Köln. „Im Betahaus bieten wir schließlich nicht nur einen attraktiven Arbeitsraum für Freiberufler und Kreative, wir haben auch ein sehr großes und überaus aktives Netzwerk, indem man sich untereinander unterstützt – für Start-Ups ein geradezu optimales Umfeld.“

Beim betapitch bekommen die Start-Up-Teams fünf Minuten Zeit, um Jury und Publikum von ihrem Konzept zu überzeugen. Anschließend findet eine fünfminütige Befragung statt. Die drei bestplatzierten Teams werden mit einem Bootstrapping Package prämiert, das von verschiedenen Unternehmen aus der betahaus-Community zusammengestellt wurde, um bei der Gründung des Unternehmens zu helfen: Dazu gehören ein für sechs Monate kostenlos zur Verfügung gestellter Arbeitsplatz im Betahaus Köln mit der dazugehörenden Infrastruktur und verschiedene Angebote und Tools. Die ersten Jury- Mitglieder und Förderer des Events wurden bereits gefunden. Weiteres wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

warndorf.KOMMUNIKATION unterstützt den betapitch mit Pressearbeit und einem “Preis” fürs Bootstrapping Package.

Anmeldung:

Bewerber schicken bitte eine einseitige Beschreibung ihrer Idee bis zum 26. Februar 2012 per E-Mail an betapitchcgn@betahaus.de. Nach Durchsicht der Bewerbungen werden acht Teams zum betapitch Köln eingeladen. Am 9. Februar besteht die Möglichkeit, zur Vorbereitung auf den betapitch an einem Pitchtraining teilzunehmen, der betapitch selber findet am 10. März statt.

Ansprechpartner:

Betahaus Köln, Anna Bidowitz, Venloer Straße 151-153, 50672 Köln, Telefon: 0178/73 03 913, Internet: http://koeln.betahaus.de oder www.betapitch.de

 

>> Text als Pressemeldung herunterladen

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